Liturgical Manuscripts and the Siglum Lit in the Kurzgefasste Liste

Classification and Transmission

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.25365/exf-2026-5-8

Schlagworte:

Byzantine liturgical lectionaries, Greek New Testament manuscripts, Kurzgefasste Liste, Textual classification, Manuscript transmission

Abstract

Diese Studie unternimmt eine kritische Neubewertung der Klassifizierung von „Lit“-liturgischen Handschriften in der Kurzgefassten Liste der griechischen Handschriften des Neuen Testaments. Sie argumentiert, dass es sich bei diesen Kodizes – häufig Euchologien, Menäen und Leitourgika – in erster Linie um liturgische Bücher und nicht um Bibelhandschriften handelt. Ihre derzeitige Kategorisierung, die auf der beiläufigen Präsenz neutestamentlicher Perikopen beruht, verschleiert ihre wahre Bestimmung als Gebrauchsgegenstände byzantinischer Gottesdienste. Durch die Analyse eines Korpus von 179 Handschriften zeigt dieser Artikel auf, dass ein strukturelles und liturgisches Kriterium für eine genaue Klassifizierung essentiell ist, und nicht ein rein philologisch-textliches. Die vorgeschlagene Neuklassifizierung zielt darauf ab, die Liste zu verfeinern und diese Zeugen besser in die verwobene Geschichte des neutestamentlichen Textes und der byzantinischen Liturgiepraxis einzuordnen

Autor/innen-Biografie

Georgios Andreou, Institut für Neutestamentliche Forschung, Münster

Georgios Andreou is a Research Fellow funded by the DFG at the Institut für Neutestamentliche Textforschung, Münster, Germany.

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Veröffentlicht

31.03.2026

Zitationsvorschlag

Andreou, G. (2026). Liturgical Manuscripts and the Siglum Lit in the Kurzgefasste Liste: Classification and Transmission. Ex Fonte – Journal of Ecumenical Studies in Liturgy, 5, 123–163. https://doi.org/10.25365/exf-2026-5-8

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